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Prada wächst dank Versace – doch Miu Miu verliert im dritten Quartal an Schwung

Die Prada-Gruppe steigert den Umsatz in neun Monaten auf 4,54 Milliarden Euro. Ohne Zukauf Versace bleibt aber nur ein Plus von vier Prozent – und Miu Miu schrumpft.

Prada-Boutique in der Galleria Vittorio Emanuele II in Mailand (Archivbild)

Archivbild · Foto: Per Andersson (Nrkpan) / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die Prada-Gruppe hat in den ersten neun Monaten 2026 einen Umsatz von 4,54 Milliarden Euro erzielt, 15 Prozent mehr als im Vorjahr zu konstanten Wechselkursen. Ein großer Teil des Wachstums stammt von der übernommenen Marke Versace, die 441 Millionen Euro beisteuerte; organisch lag das Plus bei vier Prozent. Im dritten Quartal wuchs der Umsatz organisch nur noch um ein Prozent.

Bei der Marke Prada stiegen die Einzelhandelsumsätze im dritten Quartal um ein Prozent. Miu Miu, in den Vorjahren der Wachstumsmotor, verzeichnete ein Minus von drei Prozent – allerdings nach einem Plus von 29 Prozent im Vorjahresquartal. Stärkste Region waren in neun Monaten Nord- und Südamerika mit plus 33 Prozent, im Nahen Osten brachen die Verkäufe um 23 Prozent ein.

Vorstandschef Andrea Guerra sprach laut FashionNetwork von einem für die Branche „besonders herausfordernden“ Umfeld. Versace lege nach seinen Worten die Grundlagen für das kreative Debüt der Marke im Jahr 2027. Verwaltungsratschef Patrizio Bertelli nannte das Umfeld komplex und volatil.

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