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Datenfunk mit Licht im Mini-Format: Fraunhofer stellt Li-Fi-Modul TinySpot vor

Das Fraunhofer IPMS hat ein nur ein Gramm schweres Li-Fi-Modul entwickelt, das Daten mit bis zu 20 Megabit pro Sekunde per Licht überträgt und dabei ab 5 Milliwatt Leistung auskommt.

Titelgrafik von TERRA WORLD NEWS zum Li-Fi-Modul TinySpot

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)

Das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS in Dresden hat mit Li-Fi TinySpot einen besonders kleinen optischen Sender-Empfänger vorgestellt. Er überträgt Daten kabellos per Licht statt per Funk und ist für Geräte gedacht, bei denen Platz und Energie knapp sind – etwa Sensoren, tragbare Elektronik und eingebettete Systeme. Das Modul misst 15 mal 21 mal 3,3 Millimeter und wiegt ein Gramm.

TinySpot erreicht bis zu 20 Megabit pro Sekunde in beide Richtungen gleichzeitig, bei einer Latenz von 170 Nanosekunden. Die Reichweite liegt je nach Sendeleistung und Sichtfeld zwischen wenigen Zentimetern und mehreren Metern; der Stromverbrauch beginnt bei 5 Milliwatt. Das Modul ist augensicher (Klasse 1), lässt sich über die gängigen Schnittstellen UART und SPI anbinden und kann ältere Infrarot-Schnittstellen nach dem IrDA-Standard ersetzen.

„Li-Fi TinySpot zeigt, wie optische Kommunikation für kompakte eingebettete Systeme verkleinert werden kann“, sagt Dr. René Kirrbach, Gruppenleiter für Li-Fi am Fraunhofer IPMS. Entwickelt wurde das Modul im Projekt „CommUnity“ des Leistungszentrums Mikro/Nano.

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