Filmfest Rom: Clio Barnards „I See Buildings Fall Like Lightning“ ist bester Film
Das britische Drama über Jugendfreunde in Birmingham gewinnt den Hauptpreis. Der Große Preis der Jury geht an Tim Blake Nelson, Anthony Boyle teilt sich den Darstellerpreis.

Symbolbild · Foto: World Travel & Tourism Council / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Beim 21. Filmfestival von Rom hat Clio Barnards „I See Buildings Fall Like Lightning“ den Preis für den besten Film im Wettbewerb „Progressive Cinema“ gewonnen. Die Preise wurden am Samstag im Auditorium Parco della Musica vergeben. Die Jury leitete der polnische Regisseur Jan Komasa.
Das britische Drama erzählt von Jugendfreunden in Birmingham, die auf die 30 zugehen und sich mit unerfüllten Hoffnungen auseinandersetzen. Hauptdarsteller Anthony Boyle teilt sich den Darstellerpreis mit Paolo Pierobon („Brianza“). Bei den Filmfestspielen von Cannes hatte der Film bereits den Publikumspreis der Quinzaine des cinéastes gewonnen.
Den Großen Preis der Jury erhielt Tim Blake Nelson für „The Life and Deaths of Wilson Shedd“. Rafiki Fariala wurde für „Congo Boy“ als beste Regie ausgezeichnet, Victoria Luengo („Sants“) als beste Darstellerin. Der Drehbuchpreis ging an „Ceniza en la boca“ (Abia Castillo, Diego Rabasa, Diego Luna), der Dokumentarfilmpreis an „Dans la gueule de l’ogre“ von Mahsa Karampour.
