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Gucci verliert erneut Umsatz – Kering-Aktie bricht um elf Prozent ein

Gucci-Umsatz minus sechs Prozent, 125 Ladenschließungen geplant: Die Quartalszahlen von Kering enttäuschen die Börse. Am Freitag fiel die Aktie um rund elf Prozent.

Kering-Konzernsitz im früheren Hôpital Laennec in Paris (Archivbild)

Archivbild · Foto: Donnie28 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Der Luxuskonzern Kering hat im dritten Quartal 3,35 Milliarden Euro umgesetzt, auf vergleichbarer Basis ein Prozent weniger als im Vorjahr. Die wichtigste Marke Gucci kam auf 1,29 Milliarden Euro, ein vergleichbares Minus von sechs Prozent; in den eigenen Läden sank der Umsatz um neun Prozent. Belastet hätten vor allem weniger Kunden in den Geschäften in Festland-China und Japan, teilte das Unternehmen am 22. Oktober mit.

Zulegen konnten dagegen die Schmucksparte mit Boucheron und Pomellato (plus elf Prozent) und die Brillensparte (plus vier Prozent). Kering hat in den ersten neun Monaten netto 105 Läden geschlossen und will bis Jahresende auf mindestens 125 kommen. „Die Erholung von Gucci bleibt unsere entscheidende Priorität“, erklärte Konzernchef Luca de Meo. Finanzchefin Armelle Poulou sagte laut Reuters, man setze den Plan „mit größter Disziplin“ um.

An der Börse fiel die Kering-Aktie am Freitag nach Reuters-Angaben um rund elf Prozent. JPMorgan-Analystin Chiara Battistini schrieb, die Fortschritte bei der Begehrlichkeit der Marke stünden „noch ganz am Anfang“. Zusätzlich lastet auf dem Konzern der Umbruch im Kreativbereich: Im Oktober verließen Anthony Vaccarello Saint Laurent und Seán McGirr McQueen.

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