Richard Thompson – „Hippies, Thugs and Heroes“ im Test: Am stärksten im Herzschmerz
Das 20. Studioalbum des britischen Folk-Rock-Gitarristen entstand mit seiner Band in New Jersey. Classic Rock spricht von einem Meister bei der Arbeit.
Foto: Dxede5x / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)
Video zur Single: YouTube · New West Records · youtube.com
Single: Cocaine Walking, Booze Talking
Richard Thompson hat am 16. Oktober bei New West Records sein 20. Studioalbum „Hippies, Thugs and Heroes“ veröffentlicht. Die zwölf Stücke nahm er mit Co-Produzent James Frazee im Hobosound Studio in Weehawken (New Jersey) auf, begleitet von Taras Prodaniuk (Bass), Michael Jerome (Schlagzeug), David Mansfield (Gitarre, Geige) und Zara Phillips (Backgroundgesang). Es folgt rasch auf „Ship to Shore“ von 2024.
Pat Carty lobt im Magazin Classic Rock Thompsons Können an E-Gitarre wie im Folk; besonders packend seien die Lieder über Herzschmerz, „Siren“ nennt er den besten Song. Sein Fazit: „A master at work.“ Etwas kühler urteilt Kevin Korber bei Spectrum Culture (66 von 100): ein gutes, oft großartiges Album, das aber vertraut klinge; am stärksten seien die ruhigen, folkigen Stücke.
Als Vorab-Single erschien „Cocaine Walking, Booze Talking“. Weitere Titel sind unter anderem „Sorcerer's Apprentice“, „Pauper's Grave“ und „Pipe Dreams“. Das Video zeigt das offizielle Lyric-Video zu „Cocaine Walking, Booze Talking“ auf dem Kanal von New West Records.
Quellen
- Louder/Classic Rock – Richard Thompson: Hippies, Thugs And Heroes, Review von Pat Carty (15.10.2026)
- Spectrum Culture – Richard Thompson: Hippies, Thugs and Heroes, Review von Kevin Korber (20.10.2026)
- Americana UK – The indefatigable Richard Thompson introduces his Hippies, Thugs and Heroes in October (30.07.2026)
