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Prada macht aus Produktionsresten neue Pullover: Re-Cashmere und Re-Wool

Nach Re-Nylon überträgt Prada das Recycling-Prinzip auf Kaschmir und Wolle. Garne aus eigenen Produktionsresten werden in der Toskana und Umbrien zu Strick, Hosen und Jacken verarbeitet.

Beim Abspielen wird das Video von YouTube (Google) geladen.

Foto: Matt.morris00 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Video: YouTube · Prada · youtube.com

Prada hat mit der Herbst/Winter-Saison 2026 die Linien Re-Cashmere und Re-Wool eingeführt und überträgt damit den Ansatz seines Recycling-Nylons Re-Nylon auf Naturfasern, wie unter anderem RetailBoss und Culted berichteten. Grundlage sind Reste aus der eigenen Fertigung: Garnreste, Stoffverschnitt und ungenutzte Stoffe, etwa aus dem Strickwerk in Torgiano. Die Fasern werden nach Farben sortiert, was laut Culted zusätzliches chemisches Färben überflüssig macht, und neu versponnen.

Re-Cashmere besteht laut Culted aus 100 Prozent recyceltem, GRS-zertifiziertem Kaschmir. Re-Wool mischt nach Angaben von RetailBoss 50 Prozent nach Responsible Wool Standard zertifizierte Schurwolle mit 40 Prozent recycelter Wolle und 10 Prozent recyceltem Kaschmir. Gefertigt wird in Betrieben in der Toskana und Umbrien; die Stückzahlen hängen von der verfügbaren Menge an Restmaterial ab. Ein NFC-Etikett verknüpft jedes Teil mit der Plattform des Aura Blockchain Consortium, die Herkunft und Verarbeitung dokumentiert.

Das eingebettete Video von Prada stellt die beiden Linien laut Titel als „neues Kapitel“ der Kreislaufwirtschaft vor. Die Stücke sind laut Culted über die Prada-Website und ausgewählte Boutiquen erhältlich.

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