Greta Van Fleet – „Palace For The People“ im Test: Großer Rock, wenig Risiko
Das neue Album der US-Band mit Produzent Mike Elizondo teilt die Kritik: Hot Press gibt 7/10, Classic Rock vermisst Ehrgeiz. Im Mai 2027 spielt die Band in Deutschland.
Foto: Stefan Brending (2eight) / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Video zur Single: YouTube · GretaVanFleetVEVO · youtube.com
Single: Play Your Games
Greta Van Fleet haben am 9. Oktober „Palace For The People“ bei Republic Records veröffentlicht, ihr erstes Album seit „Starcatcher“ (2023). Produziert hat Mike Elizondo, die 13 Songs reichen vom Opener „Into The Beginning“ bis zu „Born Into This“. Inspiriert ist das Konzept laut 13th Floor vom Londoner Alexandra Palace, dem „Palace of the People“: Es geht um Gemeinschaft, Widerstandskraft und geteilte Erfahrungen statt um kosmische Mythologie.
Hot Press vergibt 7 von 10 Punkten: Die Einflüsse von Led Zeppelin und The Doors seien weiter hörbar, neu sei ein Grunge-Einschlag im Stil von Mad Season und Temple of the Dog. Gelobt werden Gitarrenarbeit, große Hooks und der filmische Schlusssong „Born Into This“. Zurückhaltender urteilt Dave Everley für Classic Rock: Josh Kiszkas Gesang überlagere Jake Kiszkas Gitarre, der Sound sei vertraut statt abenteuerlustig, und von dieser Band wünsche man sich mehr Ehrgeiz. „Play Your Games“ kritisiert er wegen des Gesangs.
Live kommt die Band im Mai 2027 mit Larkin Poe als Vorgruppe nach Deutschland: am 15. Mai in die Münchner Olympiahalle, am 18. Mai in die Barclays Arena Hamburg und am 21. Mai in die Uber Arena Berlin. Der allgemeine Vorverkauf hat laut Rolling Stone am 9. Oktober um 10 Uhr begonnen.
